Formula Student 2009
Übersicht:
| Platz 1: | Stuttgart U [919,48 Punkte] |
Die detailierte Bewertung findet sich unter http://www.formulastudent.de/
Bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb mussten 1900 Nachwuchsingenieure zeigen, dass sie schnelle, zuverlässige und kostengünstige Rennwagen bauen können. Die IAV unterstützt den jährlichen Wettbewerb als Hauptsponsor und fördert auch einzelne Teams.
Vom 5. bis zum 9. August war der Hockenheimring wieder Treffpunkt für ein Rennsport-Ereignis der ganz besonderen Art: 77 Teams mit rund 1900 Mitgliedern aus 19 Nationen trafen sich in Nordbaden zur „Formula Student Germany 2009“. Ihre Aufgabe: Sie müssen einen einsitzigen Rennwagen entwickeln und bauen, mit dem sie zum Wettkampf gegen die Konkurrenz antreten.
Wer ein solches Fahrzeug bauen will, muss unter großem Zeit- und Kostendruck gute Arbeit abliefern. Für die IAV ist die Formula Student daher eine interessante Gelegenheit, neue Talente zu entdecken. Seit 2008 ist das Unternehmen zudem einer der Hauptsponsoren der Veranstaltung. Dieses Jahr förderte die IAV zehn Teams mit jeweils 2000 Euro. Außerdem stellt die IAV-Gruppe sieben Experten für die Jury zur Verfügung.
Die Formula Student ist ein Konstruktionswettbewerb. „Jedes Team hat zwölf Monate Zeit, sein Fahrzeug von Grund auf zu entwickeln – dazu gehören Karosserie, Motor und Elektrik“ erklärt Christian Willenberg, Mitarbeiter im Marketing der IAV. In drei „statischen“ und fünf „dynamischen“ Disziplinen wurden die Teams dann von einer Jury in die Mangel genommen: So mussten die jungen Entwickler einen „Design Report“ verfassen, um die Juroren von ihrer technischen Lösung zu überzeugen. Der „Cost Report“ sollte beweisen, dass die Studenten sich auch Gedanken über die Herstellungskosten und eine möglichst preiswerte Produktion ihres Flitzers gemacht haben. Beim „Business Presentation Event“ mussten sie schließlich einem hypothetischen Hersteller ihren Business-Plan schmackhaft machen und darlegen, warum gerade ihr Auto für die Zielgruppe der Hobby-Rennfahrer besonders interessant ist.
In den fünf „dynamischen“ Disziplinen standen praktische Vorführungen auf dem Programm. Beim Beschleunigungs-Test musste der Wagen auf einer Strecke von 75 Metern Länge zeigen, wie schnell er aus dem Stand in die Gänge kommt. Beim „Skid Pad“ ging es auf einen Parcours in Form einer Acht, wo jeder Rennwagen möglichst schnell um die Kurven kommen musste. Der „Autocross“-Test prüfte auf einer rund einen Kilometer langen Strecke, wie dynamisch das Fahrzeug war und wie gut es sich steuern ließ. Auch der Spritverbrauch war ein wichtiges Kriterium: In der Disziplin „Fuel Efficiency“ mussten die Teams beweisen, dass sie zugleich schnell und sparsam unterwegs sind. Die Königsdisziplin war schließlich „Endurance“: Auf einer Strecke von 22 Kilometern wurde die Zuverlässigkeit der Konstruktion auf eine harte Probe gestellt.
Den Gesamtsieg holte sich das Team von der Universität Stuttgart, vor der englischen Universität Hatfield und der University of West Australia in Perth. Das beste von der IAV gesponserte Team war das Mracing-Team der University of Michigan auf Platz fünf in der Gesamtwertung, gefolgt von der Bergakademie TU Freiberg (13. Platz), der TU Braunschweig (15. Platz), der Westsächsischen Hochschule Zwickau (27. Platz), der Hochschule München (38. Platz), der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel (45. Platz), der TU Berlin (52. Platz), der HTW Berlin (70. Platz), der Universität Hannover (73. Platz) und der Fachhochschule Hannover (77. Platz).
Die IAV gratuliert den Gewinnern und wünscht allen Teams viel Erfolg bei den Vorbereitungen für die Saison 2010.
Vom 5. bis zum 9. August war der Hockenheimring wieder Treffpunkt für ein Rennsport-Ereignis der ganz besonderen Art: 77 Teams mit rund 1900 Mitgliedern aus 19 Nationen trafen sich in Nordbaden zur „Formula Student Germany 2009“. Ihre Aufgabe: Sie müssen einen einsitzigen Rennwagen entwickeln und bauen, mit dem sie zum Wettkampf gegen die Konkurrenz antreten.
Wer ein solches Fahrzeug bauen will, muss unter großem Zeit- und Kostendruck gute Arbeit abliefern. Für die IAV ist die Formula Student daher eine interessante Gelegenheit, neue Talente zu entdecken. Seit 2008 ist das Unternehmen zudem einer der Hauptsponsoren der Veranstaltung. Dieses Jahr förderte die IAV zehn Teams mit jeweils 2000 Euro. Außerdem stellt die IAV-Gruppe sieben Experten für die Jury zur Verfügung.
Die Formula Student ist ein Konstruktionswettbewerb. „Jedes Team hat zwölf Monate Zeit, sein Fahrzeug von Grund auf zu entwickeln – dazu gehören Karosserie, Motor und Elektrik“ erklärt Christian Willenberg, Mitarbeiter im Marketing der IAV. In drei „statischen“ und fünf „dynamischen“ Disziplinen wurden die Teams dann von einer Jury in die Mangel genommen: So mussten die jungen Entwickler einen „Design Report“ verfassen, um die Juroren von ihrer technischen Lösung zu überzeugen. Der „Cost Report“ sollte beweisen, dass die Studenten sich auch Gedanken über die Herstellungskosten und eine möglichst preiswerte Produktion ihres Flitzers gemacht haben. Beim „Business Presentation Event“ mussten sie schließlich einem hypothetischen Hersteller ihren Business-Plan schmackhaft machen und darlegen, warum gerade ihr Auto für die Zielgruppe der Hobby-Rennfahrer besonders interessant ist.
In den fünf „dynamischen“ Disziplinen standen praktische Vorführungen auf dem Programm. Beim Beschleunigungs-Test musste der Wagen auf einer Strecke von 75 Metern Länge zeigen, wie schnell er aus dem Stand in die Gänge kommt. Beim „Skid Pad“ ging es auf einen Parcours in Form einer Acht, wo jeder Rennwagen möglichst schnell um die Kurven kommen musste. Der „Autocross“-Test prüfte auf einer rund einen Kilometer langen Strecke, wie dynamisch das Fahrzeug war und wie gut es sich steuern ließ. Auch der Spritverbrauch war ein wichtiges Kriterium: In der Disziplin „Fuel Efficiency“ mussten die Teams beweisen, dass sie zugleich schnell und sparsam unterwegs sind. Die Königsdisziplin war schließlich „Endurance“: Auf einer Strecke von 22 Kilometern wurde die Zuverlässigkeit der Konstruktion auf eine harte Probe gestellt.
Den Gesamtsieg holte sich das Team von der Universität Stuttgart, vor der englischen Universität Hatfield und der University of West Australia in Perth. Das beste von der IAV gesponserte Team war das Mracing-Team der University of Michigan auf Platz fünf in der Gesamtwertung, gefolgt von der Bergakademie TU Freiberg (13. Platz), der TU Braunschweig (15. Platz), der Westsächsischen Hochschule Zwickau (27. Platz), der Hochschule München (38. Platz), der Fachhochschule Braunschweig-Wolfenbüttel (45. Platz), der TU Berlin (52. Platz), der HTW Berlin (70. Platz), der Universität Hannover (73. Platz) und der Fachhochschule Hannover (77. Platz).
Die IAV gratuliert den Gewinnern und wünscht allen Teams viel Erfolg bei den Vorbereitungen für die Saison 2010.
Zuvor lud die IAV alle zehn deutschen Formula-Student-Teams mit denen eine Kooperation besteht zu einem Treffen auf die hauseigene Versuchsstrecke in Gifhorn ein. Impressionen des Formula Student Days gib es hier.





