Steckbrief Hauke Petersen
- Seit 1997 bei der IAV
- Aufgabenbereich: Teamleiter Elektronik und Wegfahrsperre
- Privat: Portugiesisch lernen, Fahrrad und Inline-Skates fahren
Jagd nach Car-Jackern mit elektronischem Spürhund
„In Europa sind solche Systeme als Nachrüstlösung für einige Oberklasse-Fahrzeuge bereits auf dem Markt“, so Petersen. „Die Herausforderung in Brasilien besteht darin, den Diebstahlschutz in kurzer Zeit in die Serie zu bringen.“ Daran arbeitet er seit März 2009 intensiv mit seinen Kollegen der IAV do Brasil. Ihre Aufgabe: Das „Vehicle Tracking System“ – so der offizielle Produktname – muss nicht nur zuverlässig funktionieren und die gesetzlichen Vorgaben erfüllen, sondern auch günstig zu produzieren sein. Zu den Aufgaben des IAV-Experten gehört es, die Lastenhefte für das neue Produkt zu ergänzen und anzupassen, die Zusammenarbeit mit den brasilianischen Partnern zu koordinieren und das neue System ausgiebig zu testen.
Bis zur Serienreife liegt noch viel Arbeit vor den IAV-Ingenieuren – dann gehen Hauke Petersen und sein Team wieder zurück an den Schreibtisch nach Niedersachsen. Doch der Reiz des technisch Möglichen wird ihn auch dort weiter beschäftigen. Der „Spürhund“ könnte in Zukunft auch ganz andere Aufgaben übernehmen, die hierzulande stärker gefragt wären: „Das Auto könnte bei Problemen eine Meldung an die Werkstatt schicken, und bei einem Unfall automatisch ein Notsignal senden“, prophezeit Hauke. „Außerdem wäre es denkbar, damit beispielsweise Software-Updates für Systeme des Fahrzeugs per Funk herunterzuladen.“





