Sandro Schebitz schreibt seine Diplomarbeit bei der IAV
Steckbrief Sandro Schebitz
- seit 2009 bei der IAV
- Aufgabenbereich: Powertrain-Entwicklung
- Interessen: Wirtschaftsgeschehen, Fitness, Laufen
Kalkulationen an der Schnittstelle
Die späteren Herstellungskosten für Fahrzeugkomponenten bereits in der Entwicklungsphase zu berechnen, ist eine komplexe Aufgabe. Weil es hier aber um beträchtliche Investitionen gehen kann, sollte sie möglichst präzise gelöst werden. „Dabei greifen betriebswirtschaftliche und technische Aspekte ineinander“, erläutert Sandro Schebitz, der sich dieser Aufgabe im Rahmen seiner Diplomarbeit bei der IAV widmet. „Das fängt bei den Kosten für das Material noch recht einfach an. Die Fertigungskosten sind dagegen schon etwas kniffliger zu berechnen, da hierfür der gesamte Produktionsprozess erfasst werden muss.“ Und der Fokus geht dabei bis ins Detail: „Auch wenn die Toleranz einer Kurbelwelle oder eines Zylinderkopfs im Nachhinein verändert wird, kann sich das wiederum auf die letztendlichen Produktionskosten auswirken“, berichtet der Diplomand.
„Der Entwicklungsprozess wird in mehrere Phasen unterteilt“, so Schebitz: „An den sogenannten Meilensteinen eines Projektes müssen die Entwürfe bereits mit entsprechenden Kosten bewertet werden.“ Wenn schließlich die Kalkulationsmethodik festgelegt wurde, folgt deren Integration in die Bauteilentwicklung.
Schebitz studiert seit 2004 Wirtschaftsingenieurwesen mit Ausrichtung Maschinenbau an der TU Chemnitz. Erfahrungen im Logistikbereich für die Fahrzeugproduktion, eine Studienarbeit zur Werkstrukturplanung und ein Auslandssemester in Prag runden Schebitz’ bisherigen akademischen Werdegang zusätzlich ab. Durch die Empfehlung eines Kommilitonen ist er auf die IAV aufmerksam geworden – „und ich bin froh, hier gelandet zu sein“, betont Schebitz. Das Thema sei anspruchsvoll und herausfordernd, hinzu kommt ein angenehmes Umfeld mit netten Kollegen, gute Arbeitsbedingungen und die sehr gute Betreuung. „Wir halten häufig Rücksprache“, beschreibt Schebitz den Arbeitsalltag, „hier kann man sich frei entfalten, eigene Ideen einbringen und wird ernst genommen.“ Da verwundert es nicht, dass er sich vorstellen kann, nach Abschluss der Diplomarbeit direkt bei der IAV einzusteigen.





