„Es ist einfach das Zusammenspiel von Fahrzeugbeherrschung, Technik, Team und Geschwindigkeit"
Steckbrief Sebastian Walker
Blindes Vertrauen bei Tempo 130
„5, 4, 3, 2, 1.“ Der Starter hebt die Hand, der Motor brüllt kräftig auf, und der Renault Clio schießt los. Schnaubend zieht der Wagen eine riesige Staubwolke hinter sich her. Am Ende der Gerade, funken die Bremsen, Steinchen klackern auf den Asphalt, schon ist der Clio hinter der Kurve verschwunden.
Im Cockpit sitzen Carsten Mohe und Sebastian Walker. Beide hoch konzentriert. Sebastian gibt Kommandos: „200 R4, 80 L4, 50 L2 spitz“. Immer mit Blick auf die Zeiten der Konkurrenz. Carsten folgt blindlings den Angaben. Er hat Vertrauen in das Timing des routinierten Copilot. „Blindes Vertrauen, Einsatz, Ehrlichkeit, Menschlichkeit unter Fahrern und Mechanikern“ sind die Voraussetzung für ein erfolgreiches Team. Schließlich sei Rallye-Sport absoluter Teamsport, wird Sebastian später erklären.
Schon früh zog es den 32-Jährigen auf die Strecken. Kein Wunder: Seine Eltern fuhren bereits Ende der 70er Rallyes. Bis heute hält ihn die Faszination fest: „Es ist einfach das Zusammenspiel von Fahrzeugbeherrschung, Technik, Team und Geschwindigkeit“, beschreibt der gebürtige Braunschweiger sein Hobby. Ein aufwändiges: „Pro Rennen bin ich von Donnerstag bis Sonntag unterwegs. Hinzu kommt die Vorbereitung auf die Rallye. Und die nimmt noch mal 4-5 Abende in Anspruch.“ Ohne die großzügige Unterstützung der IAV wäre dies nicht möglich: „Da unsere Renntermine bereits Anfang des Jahres feststehen, kann ich sie frühzeitig abstimmen“, so der Westerbecker. „Dabei gab es noch nie Probleme, wofür ich meinem Arbeitgeber dankbar bin“.
Seit 1999 arbeitet Sebastian bei der IAV – heute in der Abteilung Sensoren und Aktoren. „Wir beschäftigen uns mit elektronischen Komponenten am Motor und führen Messungen, Prüfungen und Analysen durch.“ Dieses technische Verständnis hilft dem gelernten Lkw-Mechaniker bei seinem Hobby: „Da unsere Service-Crew nur nach jeder dritten Wertungsprüfung das Auto reparieren darf, müssen wir uns selbst helfen, wenn wir ein Problem haben.“
Zurück im Cockpit: Es ist nicht einfach, bei Dunkelheit und Tempo 130 die richtigen Kommandos vorzulesen, damit der Fahrer schon vor der Kurve weiß, was ihn danach erwartet. Präzises Timing entscheidet über Erfolg oder Ausfall. Doch Carsten kennt seinen Beifahrer und setzt die exakten Angaben in Bestzeiten um, wie die Erfolge zeigen: 1. Platz im Schotter-Cup, Sieg bei der Deutschen Rallye-Challenge. „Der Höhepunkt war aber der deutsche Weltmeisterschaftslauf“, schwärmt Sebastian. „Da haben wir unsere Wertungsklasse mit einem privaten Fahrzeug vor den ganzen Werksteams gewonnen.“
Im Cockpit sitzen Carsten Mohe und Sebastian Walker. Beide hoch konzentriert. Sebastian gibt Kommandos: „200 R4, 80 L4, 50 L2 spitz“. Immer mit Blick auf die Zeiten der Konkurrenz. Carsten folgt blindlings den Angaben. Er hat Vertrauen in das Timing des routinierten Copilot. „Blindes Vertrauen, Einsatz, Ehrlichkeit, Menschlichkeit unter Fahrern und Mechanikern“ sind die Voraussetzung für ein erfolgreiches Team. Schließlich sei Rallye-Sport absoluter Teamsport, wird Sebastian später erklären.
Schon früh zog es den 32-Jährigen auf die Strecken. Kein Wunder: Seine Eltern fuhren bereits Ende der 70er Rallyes. Bis heute hält ihn die Faszination fest: „Es ist einfach das Zusammenspiel von Fahrzeugbeherrschung, Technik, Team und Geschwindigkeit“, beschreibt der gebürtige Braunschweiger sein Hobby. Ein aufwändiges: „Pro Rennen bin ich von Donnerstag bis Sonntag unterwegs. Hinzu kommt die Vorbereitung auf die Rallye. Und die nimmt noch mal 4-5 Abende in Anspruch.“ Ohne die großzügige Unterstützung der IAV wäre dies nicht möglich: „Da unsere Renntermine bereits Anfang des Jahres feststehen, kann ich sie frühzeitig abstimmen“, so der Westerbecker. „Dabei gab es noch nie Probleme, wofür ich meinem Arbeitgeber dankbar bin“.
Seit 1999 arbeitet Sebastian bei der IAV – heute in der Abteilung Sensoren und Aktoren. „Wir beschäftigen uns mit elektronischen Komponenten am Motor und führen Messungen, Prüfungen und Analysen durch.“ Dieses technische Verständnis hilft dem gelernten Lkw-Mechaniker bei seinem Hobby: „Da unsere Service-Crew nur nach jeder dritten Wertungsprüfung das Auto reparieren darf, müssen wir uns selbst helfen, wenn wir ein Problem haben.“
Zurück im Cockpit: Es ist nicht einfach, bei Dunkelheit und Tempo 130 die richtigen Kommandos vorzulesen, damit der Fahrer schon vor der Kurve weiß, was ihn danach erwartet. Präzises Timing entscheidet über Erfolg oder Ausfall. Doch Carsten kennt seinen Beifahrer und setzt die exakten Angaben in Bestzeiten um, wie die Erfolge zeigen: 1. Platz im Schotter-Cup, Sieg bei der Deutschen Rallye-Challenge. „Der Höhepunkt war aber der deutsche Weltmeisterschaftslauf“, schwärmt Sebastian. „Da haben wir unsere Wertungsklasse mit einem privaten Fahrzeug vor den ganzen Werksteams gewonnen.“





