Sascha Sengpiehl optimiert Motorenkonzepte am Rechner.
Steckbrief Sascha Sengpiehl
- Ingenieur für Funktionsentwicklung, Bereich Ottomotoren
- Privat: Fußball spielen, wandern, klettern, Oldtimer (VW-Busse)
Mit 0 und 1 mehr Leistung auf die Straße bringen
Sascha Sengpiehl arbeitet an der Schnittstelle zweier Welten. Die eine Welt ist jene, die jeder Mensch kennt: unsere reale Alltagswelt. Die andere Welt besteht lediglich aus den Ziffern 0 und 1. Seine Aufgabe besteht darin, beide Sphären miteinander in Einklang zu bringen. Sein Werkzeug ist abstrakt. Er nutzt Programme, die Berechnungen anstellen für wiederum sehr konkrete Aufgabenstellungen. Wie viel der Motor eines Fahrzeugs an Benzin verbraucht, wie hoch seine Emissionen sind und wie viel Leistung er dabei auf die Straße bringt: Das sind die grundsätzlichen Fragen bei der Entwicklung neuer Systeme. Sengpiehls Job ist es, diese Systeme zu optimieren.
Dafür, dass ein Motor im Betrieb optimale Werte erzielt, sorgt ein Motorsteuergerät. Dieses erhält Signale über den aktuellen Betrieb, verarbeitet diese und gibt daraufhin Signale ab: Einspritzventile und Zündung werden so Anforderungen entsprechend getaktet. „Bei meiner Tätigkeit greifen viele Gebiete ineinander“, berichtet Sengpiehl. „Die digitale Welt der Softwaresteuerung und physikalische Zusammenhänge treffen hier aufeinander.“ Am Anfang steht häufig ein bereits existierender Motor, der im Serienbetrieb läuft. Die Aufgabe besteht nun darin, ihn mit zusätzlichen Funktionen auszustatten, seine Leistungen in jeder Hinsicht noch weiter zu verbessern. Ideen zum verbesserten Motorbetrieb werden spezifiziert und am Rechner modelliert. Damit liegen Funktionen in Software vor. Mit generierten oder gemessenen Daten werden die neuen Funktionalitäten offline simuliert. Für Untersuchungen am Fahrzeug bedient man sich eines Rapid-Prototyping-Systems (RPS) auf welches die neuen Funktionalitäten geladen werden. Damit ist es möglich, die Software unter realen Bedingungen zu testen, einzustellen und zu optimieren.
Schon als Sengpiehl 1999 zur IAV stieß, beschäftigte er sich mit der Optimierung von Systemen. Er machte ein Praktikum im Technologiezentrum für emissionsfreie Antriebe. Seinerzeit studierte er an der Technischen Universität Berlin Verkehrswesen. Kraftfahrzeugtechnik, Verbrennungsmotoren und Motorprozesstechnik waren seine Schwerpunkte. „Das ergänzte sich hervorragend mit meiner Tätigkeit im Anschluss ans Praktikum“, sagt Sengpiehl. „Während meiner Zeit als studentischer Mitarbeiter verbanden sich Studium und Job eng miteinander.“ Das war auch bei der Diplomarbeit der Fall. Und nach dem Examen ging es bei der IAV gleich weiter. Im Juli 2007 bekam der frisch gebackene Ingenieur eine Anstellung.
Aber auch in der Freizeit kann Sengpiehl nicht von Autos lassen: „Ich habe einen Faible für alte VW-Busse.“ Zwei Modelle aus den Sechzigerjahren hegt und pflegt er liebevoll. Ein weiteres Modell, ein Wohnmobil aus dem Jahr 1970, dient ihm für Ausflüge an die Ostsee oder in die Berge. Bei diesen Fahrzeugen will Sengpiehl keine Werte verbessern. Die VW-Busse allerdings optimieren seine Freizeit.
Dafür, dass ein Motor im Betrieb optimale Werte erzielt, sorgt ein Motorsteuergerät. Dieses erhält Signale über den aktuellen Betrieb, verarbeitet diese und gibt daraufhin Signale ab: Einspritzventile und Zündung werden so Anforderungen entsprechend getaktet. „Bei meiner Tätigkeit greifen viele Gebiete ineinander“, berichtet Sengpiehl. „Die digitale Welt der Softwaresteuerung und physikalische Zusammenhänge treffen hier aufeinander.“ Am Anfang steht häufig ein bereits existierender Motor, der im Serienbetrieb läuft. Die Aufgabe besteht nun darin, ihn mit zusätzlichen Funktionen auszustatten, seine Leistungen in jeder Hinsicht noch weiter zu verbessern. Ideen zum verbesserten Motorbetrieb werden spezifiziert und am Rechner modelliert. Damit liegen Funktionen in Software vor. Mit generierten oder gemessenen Daten werden die neuen Funktionalitäten offline simuliert. Für Untersuchungen am Fahrzeug bedient man sich eines Rapid-Prototyping-Systems (RPS) auf welches die neuen Funktionalitäten geladen werden. Damit ist es möglich, die Software unter realen Bedingungen zu testen, einzustellen und zu optimieren.
Schon als Sengpiehl 1999 zur IAV stieß, beschäftigte er sich mit der Optimierung von Systemen. Er machte ein Praktikum im Technologiezentrum für emissionsfreie Antriebe. Seinerzeit studierte er an der Technischen Universität Berlin Verkehrswesen. Kraftfahrzeugtechnik, Verbrennungsmotoren und Motorprozesstechnik waren seine Schwerpunkte. „Das ergänzte sich hervorragend mit meiner Tätigkeit im Anschluss ans Praktikum“, sagt Sengpiehl. „Während meiner Zeit als studentischer Mitarbeiter verbanden sich Studium und Job eng miteinander.“ Das war auch bei der Diplomarbeit der Fall. Und nach dem Examen ging es bei der IAV gleich weiter. Im Juli 2007 bekam der frisch gebackene Ingenieur eine Anstellung.
Aber auch in der Freizeit kann Sengpiehl nicht von Autos lassen: „Ich habe einen Faible für alte VW-Busse.“ Zwei Modelle aus den Sechzigerjahren hegt und pflegt er liebevoll. Ein weiteres Modell, ein Wohnmobil aus dem Jahr 1970, dient ihm für Ausflüge an die Ostsee oder in die Berge. Bei diesen Fahrzeugen will Sengpiehl keine Werte verbessern. Die VW-Busse allerdings optimieren seine Freizeit.





