Steckbrief Steffen Kümmell
- Seit 2005 bei der IAV
- Aufgabenbereich: Technologiemonitoring
- Interessen: spannende Projekte im Job, Autos und Motorräder; in der Freizeit Segeln und Skilaufen
Zukunft (er)fahren
„Noch spannender wird es bei berührungsloser Energieübertragung“, schwärmt Kümmell: „Mit Fortschritten in diesem Bereich wird der Stadtverkehr der Zukunft eingeläutet.“ Was künftig einmal elektrisch betriebene Busse oder Taxen voranbringt, funktioniert vom Prinzip her so: Im Straßenbelag eingelassene elektrische Leiter erzeugen ein Magnetfeld, während Autos darüber hinwegrollen. Dieses wird von einem so genannten „Pick up“, der sich im Fahrzeug befindet, wieder in Strom umgewandelt. So erhält der Elektro-Motor während der Fahrt die nötige Energie – Auftanken unnötig. „Es macht Spaß bei solchen Projekten mitzuwirken“, betont der Ingenieur. Und es ist nicht bloß ferne Zukunftsmusik, um die es sich bei Kümmells Job dreht: Seit kurzem steht ein straßentaugliches Elektro-Fahrzeug bei ihm zu Hause, das er regelmäßig nutzt. Der Wagen ist Teil eines Flottenversuchs, den ein Automobilhersteller gemeinsam mit einem Energiekonzern initiiert. Kümmell hat sich beworben – und den Zuschlag erhalten.
„Dass die IAV mir für dieses Projekt völlig unbürokratisch eine Ladebox in der Tiefgarage installierte, hat mich sehr gefreut“, so Kümmell. Und ebenso sehr freut ihn das Fahrerlebnis der Zukunft: „Eine Beschleunigung wie am Gummiband, ohne jedes Ruckeln, der Fahrbetrieb ist fast geräuschlos – und wenn man vom Gas geht, bremst der Motor automatisch ab, man braucht im Stadtverkehr fast kaum das Bremspedal.“ Sein Fazit: „spektakulär unspektakulär!“





