Arnold Schmidt & Kay Schweda prüfen die Messplatine
Steckbrief Arnold Schmidt & Kay Schweda
- Seit 2004 bei der IAV
- Aufgabenbereich: Azubis „Elektroniker für Geräte und Systeme"
- Ziel: Erfahrungen in Theorie und Praxis sammeln
Azubis bauen Beschleunigungsmessanlage
Azubi und selbstständiges Arbeiten – in aller Regel ist das fast ein Widerspruch, denn schließlich müssen junge Leute ja erst ausgebildet werden, bevor sie selbstständig ihren Beruf ausüben können. Dass es auch anders geht und das sogar seinen besonderen Reiz hat, diese Erfahrung machten Arnold Schmidt (20) und Kay Schweda (19), Azubis bei der IAV am Standort Gifhorn.
Beide starteten ihre Ausbildung zum "Elektroniker für Geräte und Systeme", früher Kommunikationselektroniker genannt, im Sommer 2004. Zusammen mit anderen Auszubildenden planten, entwickelten und bauten sie zwei Jahre lang eine Beschleunigungsmessanlage für die dortige IAV-Teststrecke. „Die Elektronik wurde von nur sechs Azubis erstellt“, berichtet Schmidt stolz. Die Funktionsweise im Kurzdurchlauf: Der Mikrocontroller, eine Art kleiner PC, nimmt die Daten vom Radargerät auf, wertet sie aus und gibt sie weiter an das Display. Es ist solargetrieben, da kein Strom vor Ort vorhanden war. Nach der Geschwindigkeitserfassung schaltet die Anlage beim vorher eingestellten Tempo höher. Die Anlage kann man einstellen für Messungen von null bis 50, bis 80 und bis 100 Stundenkilometern. Bei Überschreiten der oberen Grenzgeschwindigkeit wird die Beschleunigung ausgewertet. „Die Entwicklung ist neu in dieser Form“, sagt Schmidt. Seine Erfahrung fällt positiv aus: „Das Projekt war interessant, vor allem weil eine fertige Anlage dabei herausgekommen ist. Ich habe noch nie gehört, dass andere Industriebetriebe ihren Azubis ein Projekt so frei gestalten lassen.“
Beide starteten ihre Ausbildung zum "Elektroniker für Geräte und Systeme", früher Kommunikationselektroniker genannt, im Sommer 2004. Zusammen mit anderen Auszubildenden planten, entwickelten und bauten sie zwei Jahre lang eine Beschleunigungsmessanlage für die dortige IAV-Teststrecke. „Die Elektronik wurde von nur sechs Azubis erstellt“, berichtet Schmidt stolz. Die Funktionsweise im Kurzdurchlauf: Der Mikrocontroller, eine Art kleiner PC, nimmt die Daten vom Radargerät auf, wertet sie aus und gibt sie weiter an das Display. Es ist solargetrieben, da kein Strom vor Ort vorhanden war. Nach der Geschwindigkeitserfassung schaltet die Anlage beim vorher eingestellten Tempo höher. Die Anlage kann man einstellen für Messungen von null bis 50, bis 80 und bis 100 Stundenkilometern. Bei Überschreiten der oberen Grenzgeschwindigkeit wird die Beschleunigung ausgewertet. „Die Entwicklung ist neu in dieser Form“, sagt Schmidt. Seine Erfahrung fällt positiv aus: „Das Projekt war interessant, vor allem weil eine fertige Anlage dabei herausgekommen ist. Ich habe noch nie gehört, dass andere Industriebetriebe ihren Azubis ein Projekt so frei gestalten lassen.“
Sein Azubi-Kollege Schweda wirkte hauptsächlich am Frontdesign und an der Programmierung des Mikrocontrollers mit. „Das war der größte Teil der Arbeit. Wir hatten wenig Vorkenntnisse über die komplexe Software und mussten uns intensiv einarbeiten. Aber das Wissen wird uns im Berufsleben weiterhelfen“, sagt er. Teamarbeit wurde im Projekt groß geschrieben. Und anders als in manchem Großkonzern der Automobilindustrie setzt die IAV ihre Azubis in Fachabteilungen und nicht nur in reinen Ausbildungsabteilungen ein. Schweda bezeichnet diese Verknüpfung von Theorie und Praxis als „schön und gut gelöst“. Sein Fazit: „Eine super Ausbildung!“





